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04.03.2018
| Sonstiges |

Zwei Millionen Festmeter Sturmholz

(MT) DRESDEN: Nach den beiden Stürmen "Herwart" und "Friederike" laufen die Aufräumarbeiten in Sachsen auf vollen Touren. Dabei kommt das derzeit eisige Wetter mit den in seiner Folge gefrorenen Böden gerade recht. "Daher entstehen auch unter Einsatz schwerer Technik auf den sonst feuchten Standorten keine großen Schäden", freut sich Umweltminister Thomas Schmidt.
Bisher wurden im Landeswald ca. 320.000 Festmeter Sturmholz von "Herwart" und "Friederike" aufgearbeitet. Hinzu kommen im Privat- und Körperschaftswald geschätzte 100.000 bis 150.000 Festmeter. Die Aufarbeitung läuft durch die gute Zusammenarbeit der betroffenen Waldbesitzer, Förster und Unternehmer sehr zügig.
Eine Aufarbeitungsmaschine - ein sogenannter Harvester - arbeitet am Tag um die einhundert Festmeter Holz auf. Das Holz wird dann durch sogenannte Forwarder aus dem Wald an den Weg gebracht. Mit jeder Ladung können zwölf bis 20 Festmeter transportiert werden. Das bedeutet bei der Vielzahl der eingesetzten Maschinen in den Sturmregionen täglich große Mengen Holz an den Abfuhrwegen, die nun zügig aus dem Wald gebracht werden müssen. Um dies zu beschleunigen, wurde beim zuständigen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) die Anhebung der Tonnagebegrenzung für die eingesetzten LKW von 40 auf 44 Tonnen je LKW beantragt. Auch soll Holz an Sonn- und Feiertagen abgefahren werden dürfen. Im Erzgebirge sollen darüber hinaus Transporte mit Überlänge für bis zu 18 Meter langes Stammholz in die Sägewerke grundsätzlich genehmigt werden.
Das Sturmtief "Friederike" hat am 18. Januar 2018 mit seinen Orkanböen in Sachsen nach heute vorliegenden Informationen mindestens 1,1 Millionen Festmeter Sturmholz in den Wäldern zu Boden geworfen. Zusammen mit den Schäden von "Herwart" ergibt sich eine Menge von nahezu zwei Millionen Festmetern Schadholz (70 Prozent im Landeswald, 30 Prozent im Privat- und Körperschaftswald). Der reguläre jährliche Holzeinschlag im Freistaat Sachsen liegt bei etwa 2,3 Millionen Festmetern, davon 1,3 Millionen Festmeter im Landeswald. (Bildquelle: KJ-Archiv)