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Nachrichten KabelJournal

31.07.2022
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Die Bilder des Monats Juli

(MT) ERZGEBIRGE: Die Bilder des Monats Juli: Einladende Räume bis hin zum Sanitärbereich. In Stollberg ist am 1. Juli mit der Einweihungsfeier die Baumaßnahme mit der sperrigen Bezeichnung "Neubau einer Kindertagesstätte zur Erweiterung des Kindergartens Zwergenhaus" weitestgehend abgeschlossen worden. Eingeladen hatten die Stadt Stollberg als Bauherr und die Lebenshilfe Stollberg als Träger der Einrichtung. In fast zweijähriger Bauzeit ist für 2,6 Millionen Euro ein neues Gebäude entstanden, das weitere Kapazitäten zum bisherigen Altbau schafft. 1,4 Millionen Euro Fördermittel standen zur Verfügung.
Am Abend des 1. Juli haben das Museum des sächsischen Steinkohlenbergbaues und die Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers bei der Kreuzkirche in Lugau am Denkmal für die Opfer der Grubenkatastrophe des 1. Juli 1867 einen Kranz niedergelegt. Damit wurde an jene 101 Bergleute gedacht, denen die Katastrophe auf der "Neuen Fundgrube" vor 155 Jahren den Tod brachte. Darüber hinaus sollte an alle erinnert werden, die den Gewinn der "Schwarzen Diamanten" bei Unglücken und Unfällen mit ihrem Leben bezahlten.
Am 23. April 2022 jährte sich die Gründung des Vereins "Jugend- & Kulturzentrum Alte Brauerei Annaberg" zum 25. Mal. Das wurde im Frühjahr mit einer programmatisch bunten Jubiläumswoche begangen. Am 2. Juli wurde der Geburtstag dann bei Sonnenschein mit einem öffentlichen Vereinsfest in der "Alten Brauerei" gefeiert.
Eine Reisegruppe aus Warmister im US-Bundesstaat Pennsylvania machte auf ihrer zweiwöchigen Deutschlandreise auch Halt im Erzgebirge. Das wundert nicht, handelte es sich bei den zumeist jungen Leuten mit Liebe zum Fußball doch um eine Delegation der 1931 von Auswanderern aus Thalheim und Burkhardtsdorf gegründeten "Vereinigung Erzgebirge". Im Kulturhaus Aktivist in Bad Schlema empfing Oberbürgermeister Heinrich Kohl die Gäste aus den USA.
Das sächsische Schloss Hartenstein ist ein überaus geschichtsträchtiger Ort. Da aber nur noch eine Ruine existiert, ist es weder bewohnt noch im Museumsbetrieb zu besichtigen. Trotzdem wird es hier immer wieder lebendig (Bild). So am ersten Juli-Wochenende durch das 11. Heer- und Ritterlager der Company of Scoiattoli neri. Das ist ein Verein, der das Söldnerleben im ausgehenden Mittelalter des 15. Jahrhunderts darstellt.
Drei Tage lang rollte im Sommer der Ball in der Sportarena Hoffeld immer wieder. Mehrere Turniere waren in der Zeit vom 8. bis 10. Juli der sportliche Beitrag zu den Feierlichkeiten 100 Jahre Fußball im erzgebirgischen Oelsnitz. Die "+2" im Veranstaltungsprogramm zeigte allen, dass das Jubiläum hätte schon vor zwei Jahren über die Bühne gehen sollen. Gründungstag des Oelsnitzer Ballspiel Clups war der 5. Dezember 1920.
Die Hospitalkirche in Lößnitz soll für die wachsende Pilgergemeinde als Etappenort weiter entwickelt werden. Da hilft es, dass es am Gotteshaus ab jetzt eine Stempelstelle gibt. Am 13. Juli wurde die von Ralf Günther, dem Friedhofsverwalter der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Lößnitz-Affalter, gemeinsam mit Heinz Poller, Erhard Kühnel und Gerd Lauckner vom Interessenkreis "Jakobsweg Silberberg" eingeweiht.
Kunst beim Badespaß. Dafür steht seit diesem Sommer das Freibad Burkhardtsdorf. Nachdem bereits am Chemnitzer Schulmodell Ende 2021 Holzbildwerke für die Terassenverkleidung entstanden waren, kamen jetzt zwei neue Holzfiguren dazu. Am 15. Juli legte der Holzbildhauer und Kettensägenschnitzer Jörg Bäßler aus Meinersdorf letzte Hand an.
Die MKT Metall- und Kunststoffverarbeitung GmbH in Sehmatal-Cranzahl bekam am 21. Juli Besuch von der IHK. Andrea Nestler von der Regionalkammer Erzgebirge und Torsten Christel, Berater Berufliche Bildung, zeichneten das Unternehmen um Familie Totzauer als "Hervorragender Ausbildungsbetrieb" aus. Zum einen wollte man mit der Ehrung den Fokus auf die Ausbildung in einem kleinen Unternehmen lenken, zum anderen habe es die Firma auch absolut verdient. Kerstin Totzauer verwies darauf, dass MTK in 20 Jahren kontinuierlich 18 Lehrlinge ausgebildet habe.
Der Schneeberger Bergstreittag mit Bergparade, Berggottesdienst und weiteren Programmpunkten wurde am Freitag, den 22. Juli begangen und am Wochenende ging das Feiern bei hochsommerlichen Bedingungen in die Verlängerung. Mit dem traditionellen Festtag wird an einen erfolgreichen und für die Zeit vor über 500 Jahren höchst fortschrittlichen "Arbeitskampf" um einen gerechten Lohn der Bergleute erinnert.
Einmal mehr im Erzgebirge hieß es zum Schneeberger Bergstreittag: Kunst trifft Welterbe. Die zehn Künstler der Gruppe "Exponart" wollen über den Zeitraum von mehreren Jahren einen Kunstparcours inmitten der Bergbaulandschaft entstehen lassen. Los ging es in der Woche vor dem Bergstreittag, so dass am 23. Juli durch Jesko Lange, Hartmut Rademann und Detlef Jehn die ersten drei Figuren übergeben werden konnten. (Bildquelle: Bernd Pudwil)