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04.07.2022
| Sonstiges |

Erinnerung an folgenschweren Schachtbruch

(MT) LUGAU: Am Abend des 1. Juli haben das Museum des sächsischen Steinkohlenbergbaues und die Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers bei der Kreuzkirche in Lugau am Denkmal für die Opfer der Grubenkatastrophe des 1. Juli 1867 einen Kranz niedergelegt. Damit wurde an jene 101 Bergleute gedacht, denen die Katastrophe auf der "Neuen Fundgrube" vor 155 Jahren den Tod brachte. Darüber hinaus sollte an alle erinnert werden, die den Gewinn der "Schwarzen Diamanten" bei Unglücken und Unfällen mit ihrem Leben bezahlten.
Der folgenschwere Schachtbruch in Lugau löste 1867 kurz- und langfristig nachhaltige Verbesserungen für die Arbeits- und Lebensbedingungen nicht nur der Bergarbeiter in Sachsen aus. Das tragische Ereignis beförderte die Entstehung der Arbeiterschaft. Namen wie August Bebel, Karl Marx oder Friedrich Engels sind untrennbar mit dem Ereignis und dem von ihm bestimmten Veränderungen verbunden.
Das Gedenken in dieser Form wird in Lugau im Fünfjahresrhythmus praktiziert. (Bildquelle: Uwe Zenker)