Weihnachtszeit
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Schöne Tage sollen Sie haben, dafür sorgen wir

Die waldreiche Berglandschaft rund um den Kuhberg mit ca. 48 km Wanderwegen, 26 km gespurten Loipen, Radwegen, Freibädern, Tennisplätzen und Reiterhöfen ist ein nahezu idealer Tummelplatz für Ihre gestressten Nerven.

Sie werden nichts vermissen, außer vielleicht Termine, Hektik und Kantine. Entdecken Sie sich neu, in dem Sie in ruhiger Umgebung unsere Natur entdecken. Hören und sehen Sie hinein in die Landschaft des Naturparkes Erzgebirge/Vogtland.

Von unglaublichen Erlebnissen werden Sie fasziniert sein, egal ob in der Tiefe der alten erzgebirgischen Bergbauanlagen, in der Höhe des Kuhberg-Aussichtsturmes (815 m ü. NN) oder in der einzigartigen Tradition unserer Landschaft und Leute.

Spüren Sie ihn auf, den derben Humor der "Ureinwohner", holen Sie sich Appetit auf die "schlichte" erzgebirgische Küche, lassen Sie sich die alten Geschichten erzählen ... und sind Sie mittendrin.

Bergwiesenerlebnispfad

Liebe Naturfreunde ... versäumen Sie es nicht, unseren Erlebnispfad durch den Stollmühlengrund kennen zu lernen. Der etwa 3,1 km lange Rundweg führt durch ein typisches erzgebirgisches Kerbtal, das eine kleine Wanderung wert ist. Bergwiesen, Weiden mit schottischen Hochlandrindern, Teichen, Bächen, Quellen, Wäldern und vieles mehr sorgen für Abwechslung und Naturgenuss.

Von der ehemaligen Eisenbahnstrecke hat man wunderschöne Ausblicke auf die Landschaft und den Ort. Das Tal mit seiner Pflanzen- und Tierwelt spricht für sich. Erwandern und genießen Sie es mit allen Sinnen. Verschiedene Erlebniselemente sorgen für eine zusätzliche Bereicherung. Der Erlebnispfad ist Bestandteil des "Bergwiesenprojektes Stützengrün", mit dem es gelungen ist, ein nach der Wende in großen Teilen brach gefallenes Tal wieder in Nutzung und Pflege zu bringen.

Kuhberg Stützengrün mit dem Prinz-Georg-Turm

Einer der schönsten Punkte unserer Gemeinde ist der 795 m hoch gelegene Kuhberg. Er ist in etwa 30 Minuten zu Fuß oder über eine geteerte Straße mit dem Auto zu erreichen. 99 Stufen führen auf die Aussichtsplattform des 20 m hohen Prinz-Georg-Turmes. Oben angekommen werden Sie mit einem Ausblick auf die schöne Umgebung und auf den Erzgebirgskamm belohnt.

Das Berghotel lädt zur Einkehr ein und hält eine Reihe erzgebirgischer Speisen für Sie bereit. Auch der müde Wanderer findet hier eine Übernachtung - www.berghotel-kuhberg.de

Die Museumsbahn

Zwischen Schönheide und Stützengrün kann man wieder das Flair der guten alten "Bimm" erleben. An der Grenze von Erzgebirge und Vogtland, am Fuße des Kuhbergs, engagieren sich Eisenbahnfreunde, um ein Teilstück der ehemaligen Schmalspurstrecke Wilkau-Haßlau-Carlsfeld mit neuem Leben zu erfüllen. Von Wilkau aus fuhr im Oktober 1881 Sachsens erste Schmalspurbahn mit 750 mm Spurweite. Am 14. Dezember 1893 erreichte die Bahn mit Eröffnung des Abschnittes Saupersdorf-Wilzschhaus auch Schönheide. Nach dem Ausbau bis Carlsfeld im Juni 1897 war mit 41,9 km die längste Schmalspurbahn Sachsens entstanden.

Ab 1967 begann die schrittweise Stilllegung einzelner Streckenabschnitte. Im Sommer 1975 endete der Reiseverkehr zwischen Rothenkirchen und Schönheide Süd (Wilzschhaus). Nach der Fahrt des letzten planmäßigen Güterzuges am 30. April 1977 ging der offizielle Bahnbetrieb zu Ende. Der Streckenrückbau erstreckte sich bis 1981. Ihm fielen auch die bekannten Stützengrüner Viadukte zum Opfer. Im Mai 1990 fanden sich Eisenbahnfreunde zusammen, um hier eine Museumsbahn aufzubauen. Dies führte am 5. April 1991 zur Gründung des Vereins "Museumsbahn Schönheide/Carlsfeld e.V.". Heute befahren die Züge ein 4,5 km langes wieder aufgebautes Teilstück von Schönheide bis Stützengrün-Neulehn.

Seit 1999 kann man am Bahnhof Stützengrün die Kreuzung zwischen Bahn und Straße an einer handbedienten Schranke erleben. Von den Zügen kommen die sächsische IV K99 582 und die Diesellok 199051, vom Typ V10c, zum Einsatz. Für den historischen Fahrbetrieb steht ein typischer Länderbahnzug mit Personenwagen, Gepäckwagen und Güterwagen zur Verfügung.

Sonderfahrten mit Dampflok oder Diesellok für Ihre Familienfeier, den gemeinsamen Ausflug mit der Firma oder im Verein, für Reisegruppen und vieles mehr, sind auf Absprache natürlich auch zu anderen Terminen möglich.

Das Nadlerhaus in Hundshübel

1536 gab es in Hundshübel 10 Bauern. Gestattet war ihnen ihr Vieh auf den herrschaftlichen Wiesen weiden zu lassen. Der Weg auf dem die Tiere des Dorfes auf die Weiden getrieben wurden ist heute noch vorhanden. Und noch immer heißt er Viechzig, was so viel bedeuten könnte wie: Das Vieh zieht auf die Weide.

Das Nadlerhaus, an der Viechzig gelegen, eines der ältesten Gebäude des Ortes, ein Tagelöhnerhaus, wurde um 1750 errichtet. Wer das Haus baute und unter welchen Umständen es gebaut wurde, bleibt ungeklärt. Außer einigen kleinen baulichen Veränderungen im Jahr 1872, blieb es im Originalzustand erhalten. Erhalten blieb auch der mit großen Platten ausgelegte Weg zum Hauseingang, die hölzernen Dachrinnen sowie der kleine und große Wassertrog und der angebaute Ziegenstall. Wenn man das Gebäude betritt, wird das geschätzte Alter sichtbar. Wie zur Entstehungszeit bilden große Steinplatten den Fußboden im Hausflur. Der Hausbrunnen mit der Handpumpe, die Räucherkammer und ein großer Raum, der Ende des 19. Jahrhunderts als Stickmaschinenstube genutzt wurde, sind erhalten geblieben.

Frau Mädler, geb. Nadler, war in vierter Generation im Besitz des Anwesens. Ihr Vorfahre, Engelbert Nadler, wurde 1862 in Böhmen geboren und ist später nach Sachsen eingewandert. 1945/46 waren ausgewiesene Deutsche aus den ehemaligen Ostgebieten dort untergebracht. Nach dem Tode von Frau Mädler im Jahre 1984 war das Gebäude dem Verfall ausgesetzt. Im Jahre 1988 hat die Gemeinde Hundshübel den Besitz erworben. 1990 wurde von den örtlichen Organen und interessierten Bürgern des Ortes festgelegt, eine Grundinstandsetzung durchzuführen.

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Sachsen und der tatkräftigen Unterstützung von Karl-Heinz Roßner mit seinem Skiclub und Einwohnern des Ortes ist es gelungen, ein Heimatmuseum zu schaffen. Die rechte Seite des Gebäudes, die Heimatstube, bringt das einfache Leben der Vorfahren bis in unsere Zeit zum Ausdruck. Auf der linken Seite steht ein Raum mit ca. 25 Plätzen für Feierlichkeiten und für das Vereinsleben zur Verfügung.

Der Verwalter des bereits seit 1986 denkmalgeschützten Gebäudes, Herr Wolfgang Seidel, organisiert nach Voranmeldung Führungen mit Erläuterungen zur Geschichte des Gebäudes.

Für die Buchung des Raumes für Feierlichkeiten steht Frau Völker, Gemeindeverwaltung Stützengrün, unter Telefon: 037462 65411 zur Verfügung.

Das Rasurmuseum im Ortsteil Hundshübel

Hans-Jürgen Müller GmbH & Co. KG
Hauptstraße 18
08328 Stützengrün

Telefon: 037462 652-0
Fax: 037462 652-18

E-Mail: info(at)muehle-shaving.com
Internet: www.muehle-shaving.com

Wer einmal erstaunt sein will wie einst das Genie Albert Einstein, sollte eine Chance suchen die "Sammlung Mühle" in Hundshübel zu besichtigen. Die Ausstellung in der Fertigungsstätte Hans-Jürgen Müller GmbH & Co. KG zeigt etwa 2.000 Exponate, die in über 10 Jahren liebevoll zusammengetragen wurden. Zu sehen sind 200 Jahre Rasurkultur und ihre vielfältigen Facetten. Das reicht vom alltäglichen Gebrauchsgegenstand bis zum Luxus-Accessoire. Präsentiert wird die Sammlung in einem historischen Salon der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. In diesem Salon erwarten den Besucher ungewöhnliche Zeitzeugen, die ihre Geschichte erzählen. Darunter befindet sich ein seltenes Etui mit Rasiermessern für jeden Wochentag.

Der so nicht dem täglichen Rasierstress ausgesetzte Stahl erholte sich und schnitt nach einer Woche wieder besser. Langlebigkeit und Wiederverwertbarkeit kennzeichnen das Industriedesign der letzten 150 Jahre. Ungewöhnliche Erfindungen, etwa zum Schärfen der Rasierklingen, erzählen davon. Das Be-Be-Strop, eines der vielen mechanischen Wunderwerke, wendet die Klinge beim Drehen automatisch. Eine Maschine, die sogar den Wissenschaftler Albert Einstein faszinierte. Der schrieb dem Hersteller im Jahr 1923: "Im glücklichen Besitze einer Ihrer Rasierklingen-Schleifapparate ist es mir eine angenehme Obliegenheit, Ihnen bezüglich der Konstruktion und Ausführung dieses Apparates meine volle Anerkennung auszusprechen." Anerkennung wird sicher auch der Besucher des historischen Frisiersalons den Schöpfern zollen. Die Sammlung ist nicht ständig geöffnet. Sie kann auf Anfrage in der Jürgen Müller KG besichtigt werden. Das gilt auch für Reisegruppen, die sich für diese Ausstellung interessieren.

Das Weihnachtsland Stützengrün

Weihnachtsland Erlebniswelt
Schönheider Straße 4
08328 Stützengrün

Telefon: 037462 634645
Fax: 037462 280667

E-Mail: info(at)weihnachtsland.tv
Internet: www.weihnachtslanderlebniswelt.com

Im Weihnachtsland können Sie das ganze Jahr über für eine wundervolle Zeit in die Bergbau- und Weihnachtswelt eintauchen. Erleben Sie arbeitende Zwerge im Bergstollen, suchen Sie den Berggeist, lauschen Sie den Märchen des Weihnachtsmannes, schauen Sie den Wichteln beim Produzieren der Produkte zu, lassen Sie sich vom Weihnachtsmann und seinem Rentier Weihnachtslieder vorsingen und wenn Sie möchten, können Sie dem Weihnachtsmann beim Baden zuschauen.

Darüber hinaus bietet Ihnen das Weihnachtsland ein Sortiment von über 5.000 verschiedenen Artikeln, unter anderem aus eigener erzgebirgischer Produktion, unzählige original erzgebirgische Volkskunstprodukte und Artikel aus der ganzen Welt.

Angekommen im Weihnachtsmannhaus können Sie hier dem märchenerzählenden Weihnachtsmann lauschen. Hier finden Sie alles was Sie zum Schmücken für Ihren Tannenbaum benötigen - Original Lauschaer Weihnachtsbaumschmuck und vieles mehr!

In der Kristallwelt funkelt es an allen Ecken und Enden. Feinste Glaswaren, Kristallgefäße und -figuren, Porzellan und Keramik füllen die Regale. Von der Decke wächst ein Riesenkristall. Lassen Sie sich hier vom Weihnachtsmann mit seinem Rentier ein paar Weihnachtslieder vorsingen.

Talsperre Eibenstock in Stützengrün

Die an Stützengrün grenzende Talsperre Eibenstock ist nicht nur die größte Trinkwassertalsperre Sachsens, sie bietet auch wunderbare Wander- und Erholungsmöglichkeiten.

Rund um die Talsperre gibt es viele ausgeschilderte Wanderwege mit Rast- und Erholungsplätzen. Im Gebiet des Ortsteiles Hundshübel warten verschiedene Kneippbäder auf ihre Besucher. Viele Hinweisschilder am Wegesrand bieten Ihnen interessante Informationen zu Flora und Fauna.